Back to Top

Mobiles Eisdorf e. V.

- Berichte -

Eine E-Fahrt, die ist lustig…

dietrichkuehneDSCF7657
03-Ladesaule-in-Berlin
02-Erster-Halt-in-Magdeburg
01-Abfahrt
04-spontaner-Theaterbesuch
05-Dorfmoderatorenstand-Grne-Woche
06-Infotafel-Dorfmoderation
08-Innenstadt-Magdeburg
07-Stadtrundfahrt-in-Magdeburg
09-wieder-daheim

Ein Erlebnisbericht der Dorfmoderatoren über die Fahrt nach Berlin zur „Grünen Woche“ mit dem E-Auto. Fotos: Annette Altmann

„Fahrt auf keinen Fall mit dem Auto nach Berlin, schon gar nicht mit eurem vereinseigenen E-Auto!“

Petra Pinnecke und Annette Altmann als Dorfmoderatorinnen aus Eisdorf bekamen dieses von (fast) allen Seiten zu hören. Sie hatten sich bereit erklärt, für zwei Tage auf der Messe in Berlin für den Landkreis Göttingen das Thema „Dorfmoderation“ zu repräsentieren. Ganz dem „grünen“ Motto entsprechend ließen sie sich nicht von der Idee abbringen, das Elektroauto über den Verein zu buchen und machten sich auf den Weg…

Vollgetankt (das Auto!) und gut gelaunt machten sie sich morgens auf den Weg. Erster Zwischenstopp sollte ein bekanntes schwedisches Möbelhaus in Magdeburg sein. Dort sollte es kostenfreie Ladesäulen geben und ein kleiner Einkauf kann nicht schaden, dachten sich die beiden. Leider verpassten sie vergnüglich die Ausfahrt, sodass eine kleine Umkehr von 20 km von Nöten wurde. Um so erfreulicher dann die Ladestationen an sich:  vorhandenes Kabel in`s Auto gesteckt, kostenfrei, fertig!   Nach wichtigen Einkäufen wie Nudelsieb, Kissenbezug und Plüschtier „Piggy“ war die Batterie noch nicht ganz voll. Grund genug für eine kleine Stärkung mit den bekannten Hot dogs. Die Ankunft am Hotel in Berlin verlief -fast- reibungslos. Man erinnerte sich nicht so recht an zugesagte E-Parkplätze. Sei aber kein Problem, da am Ende der Straße eine öffentliche Ladesäule vorhanden sei.  Mit noch 37 km Reichweite wurde der Wagen also 20 mtr. weiter geparkt. Die vorhandene Software war dem Zoé unbekannt, aber die findigen Dorfmoderatorinnen bewahrten die Ruhe und nach ein paar Telefonaten, dem Runterladen einer neuen App und diversen Anläufen gelang es bereits nach 1,5 Stunden, das Ladekabel in  die sich öffnende Vorrichtung zu stecken. Die Besucher des anliegenden Restaurants erfreuten sich angesichts des Erfolges nach dem kostenfreien Schauspiel der letzten 90 Minuten. Petra Pinnecke und Annette Altmann sahen sich erstmals in der Umgebung um und sahen  auf der anderen Straßenseite: das Renaissancetheater! Eigentlich wollten sie nur noch ihr Hotelzimmer aufsuchen, um am nächsten Tag der Dorfmoderation zu frönen, aber ein Blick in das Theaterprogramm konnte nicht schaden. 20 Minuten später saßen sie ( bei weiteren Hot dogs!) im Foyer des legendären Theaters, um wenige Minuten später Simone Thomalla mit weiteren hochrangigen Schauspielern das bekannte Stück „Extrawurst“ zu erleben.

Der Wagen hatte sich am nächsten Morgen erholt, sodass kein Grund bestand, ihn stehen zu lassen . Entgegen aller freundlich gemeinter Ratschläge fuhren die beiden Dorfmoderatorinnen Richtung Messe und flogen umgehend wieder vom Gelände, da kein Ausstellerausweis vorhanden war. Das war gut so, denn 5-Minuten fußläufig vom Messegelände entfernt gab es einen kostenfreien Parkplatz, den die beiden bis zum Folgeabend besetzten. Die U-Bahnfahrt am Abend ins Hotel und am kommenden  Morgen verlief eher langweilig, aber rasend schnell…

Nach getaner Arbeit auf dem Messestand wurde das Auto wieder eingesammelt, vor´m Hotel innerhalb von Sekunden „eingestöpselt“ und -zugegebener Weise- eine weitere Nacht kostenfrei geparkt ohne echtes Ladebedürfnis.

Die Rückfahrt am Sonntag erfolgte unspektakulär. Ein geplanter Zwischenstopp in Magdeburg musste ohne Shoppingbedürfnisse erfolgen. So blieb nur eine einstündige Sightseeingtour mit S-Bahn, die leider ins trostlose Gewerbegebiet führte. Überraschend war der Wagen an der kostenfreien Ladesäule danach bereits über 90% aufgeladen. Das ging den beiden Damen nun aber entschieden zu schnell. Somit musste der freundliche Italiener an der Straßenecke noch aufgesucht werden und nach Verköstigung und weiteren 1,5 Stunden Fahrzeit erreichten die Dorfmoderatorinnen ihren Heimatort Eisdorf -mit durchaus dreckigem Fahrzeug-, einigen Erfahrungen mehr und einer Menge Spaß im Gepäck!

Ach so, der eigentliche Grund der Reise nach Berlin: die Grüne Woche ist eine Riesenveranstaltung mit landwirtschaftlichen Aspekten, auch unter demografischen Gesichtspunkten. Die Dorfmoderation  aus verschiedenen Dörfern Südniedersachsen leistete ihren Beitrag durch die Vorstellung von Projekten ihrer Dörfer und den Möglichkeiten, sich in Entwicklungsprozessen aktiv einbinden zu können.   

Fazit: Eine E-Fahrt, die ist lustig… mit Geduld, ohne Zeitdruck , Flexibilität und dem Motto: „der Weg ist das Ziel“. Spaß und Gelächter garantiert!

Annette Altmann

SoVD Infonachmittag zum E-Auto

SoVD Mobiles Eisdorf

Einige SoVDler ließen sich von Dieter Sindram gerne das E-Auto erklären. Foto: Petra Bordfeld

Der SoVD Ortsverband Eisdorf-Badenhausen hatte zu einem Informationsnachmittag in die Gemeindeverwaltung geladen, in dessen Mittelpunkt das E-Auto des Vereins „Mobiles Eisdorf“ stand. Und viele Gäste wollten es nicht bei theoretischen Infos belassen, sondern sich auch das vereinseigene Fahrzeug genau anzuschauen.

Zuvor machte aber Dieter Sinram, erster Vorsitzender des Vereins, deutlich, dass im Vordergrund die „Mobilität“ für ältere Leute, Jugendliche, aber auch für Personen steht, die kein eigenes Auto unterhalten wollen. Allerdings werde bei all dem Klima- und Umweltschutz nicht die große Rolle bei der Nutzung eines Gemeinschaftsautos vergessen.

Der zusätzlich angebotene Fahrdienst erfreue sich übrigens bereits allgemeiner Beliebtheit. Neben der praktischen Nutzung gegen geringe Aufwandentschädigung stünde aber auch an dieser Stelle einmal mehr die Geselligkeit und Zusammengehörigkeit auf dem Dorf im Vordergrund.

Sinram ließ auch nicht unerwähnt, welchen Weg man einschlagen muss, um den Fahrdienst in Spruch nehmen zu können, was dieser Schritt kosten und wofür er genutzt werden kann.

Im Prinzip fehlten jetzt „nur“ noch die zwei Ladesäulen, die beim Wettbewerb „Unser Dorf fährt elektrisch“ gewonnen wurden. Sie werden an zwei Stellen im Dorf installiert, um so auch „Fremdtankern“ eine gute Versorgung zu gewährleisten.

Wer noch Fragen haben sollte darf sich gerne an Dieter Sinram (Telefon: 0160-6120253), Yannik Gorke (Telefon: 01512-2700718) oder Helge Altmann (Telefon: 05522-5057896) wenden.

Bei der anschließenden Besichtigung des Fahrzeuges kamen Fragen auf, die nicht unbeantwortet blieben. pb

Mobiles Eisdorf stellt Fahrdienst vor

Elektroauto

Das neue Vereinsauto. Fotos: Annette Altmann

Beim Grillnachmittag der „Älteren Generation“ im Gasthaus „Zur Goldenen Krone“ stellte der Verein „Mobiles Eisdorf“ am 13. September sein Angebot vor. Der „Saal“ platzte mit ca. 70 Personen aus allen Nähten, als Annette Altmann in Stellvertretung eine Zusammenfassung der Tätigkeiten bot, die „Mobiles Eisdorf“ sich zur Aufgabe gemacht hat. Im Vordergrund stünde die „Mobilität“ für ältere Leute, Jugendliche, aber auch Personen, die kein eigenes Auto unterhalten wollen. Auch Klima- und Umweltschutz spielten eine große Rolle bei der Nutzung eines Gemeinschaftsautos. Ein zusätzlich angebotener Fahrdienst erfreue sich bereits allgemeiner Beliebtheit, sei auch noch ausbaufähig. So sind derzeit z.B. Wocheneinkaufs-/Kaffeenachmittagstouren oder Shopping- Tage in Planung. Neben der praktischen Nutzung gegen geringe Aufwandentschädigung stünde auch an diese Stelle einmal mehr die Geselligkeit und Zusammengehörigkeit auf dem Dorf im Vordergrund. Rückfragen gab es zum ehrenamtlichen Fahrerpool, der bereits gut aufgestellt ist, sich für den guten Zweck dennoch sehr über Zuwachs freut.

Zwei Ladesäulen, die beim Wettbewerb „unser Dorf fährt elektrisch“ gewonnen wurden, sind für die nächsten Wochen vom Landkreis avisiert. Sie werden an zwei Stellen im Dorf installiert, um eine gute Versorgung -auch für willkommene „Fremdtanker“- zu gewährleisten.

Am Ende des Vortrages verriet Annette Altmann, dass zur gleichen Stunde das erste eigene Vereinsauto in Eisdorf einträfe, um in den kommenden Tagen gegen das Testauto getauscht zu werden. An dieser Stelle sprach sie nochmals Reinhard Gross ein großes Dankeschön aus, der dieses über die Firma COMSYS GmbH für die Testphase zur Verfügung gestellt hatte.

dietrichkuehneDSCF7657
dietrichkuehneDSCF7651
Elektroauto103
Elektroauto101
Elektroauto102

„Mobiles Eisdorf e.V.“ feiert Geburtstag

Am 30. August 2019 jährt sich die Gründung des Vereins „Mobiles Eisdorf e.V.“. An diesem Tag findet auch „unser Eisdorfer Dorfmarkt“ im Mitteldorf statt, der im übrigen ebenfalls am 9.8. ein Jahr alt wurde. Gratulanten und Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen!

Beide Projekte wurden im vergangenen Jahr durch die Eisdorfer Dorfmoderatoren ins Leben gerufen, die sehr stolz sind, dass engagierte Personen diese Ideen aufgenommen haben und erfolgreich etablieren. Im Rahmen eines ausgeschriebenen Wettbewerbs „unser Dorf fährt elektrisch“ bildete sich eine Projektgruppe, die mit ihrem eingereichten Konzept beim Landkreis den ersten Platz belegte und damit zwei Ladesäulen und einen Zuschuss im Wert von 7500€ gewann. Da die Voraussetzungen für die Anbindung an einen bestehenden Verein nicht erfüllt werden konnten, entschloss sich die Projektgruppe kurzfristig zu einer heute eher ungewöhnlichen Lösung: sie gründete selber einen Verein, der sich sehr zeitgemäß um alle Belange rund um das Thema Mobilität befassen sollte. Demografische Entwicklungsprozesse erfordern ein Umdenken in diesem Bereich. Besonders den Eisdorfer Dorfmoderatoren lag dieses bei ihrer Antragsstellung zur Teilnahme am Wettbewerb am Herzen. Elektromobilität, Klimaschutz, Umweltbewusstsein und gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Fahrdienstangebote zählen nun zu den Aufgaben des Vereins. Dieser erfreut sich mit seinen Angeboten einer immer größeren Beliebtheit, die Anzahl der Mitgliedschaften steigt und ein sehr engagierter Vorstand mit Dieter Sinram als ersten Vorsitzenden baut z.B. das Fahrdienstangebot mit dem derzeitigen Testauto kontinuierlich und in Absprache mit den Mitgliedern aus. Die Installation zweier Ladesäulen im Dorf befindet sich in Vorbereitung.

Wir Dorfmoderatoren gratulieren allen Akteuren ganz herzlich und freuen uns, dass es euch gibt!

Annette Altmann, Petra Pinnecke und Jürgen Zuchowski

Der Verein „Mobiles Eisdorf“ lädt ein:

alle ehrenamtlichen Fahrer oder solche, die es werden wollen, treffen sich

am 6.8.2019 um 18.00 Uhr im Mitteldorf 20 (ehemaliges Gemeindebüro).

Rückmeldung zu bereits erfolgten Fahrdiensten, Verbesserungsvorschläge zum Ablauf und etwaige Anpassungen bei Sonderfahrten und/oder -tarifen werden Diskussionsgrundlage sein, um das attraktive Angebot zu verfestigen und auszubauen.

Anmeldungen sind nicht nötig.

Annette Altmann

Mit „1,5 Liter“ nach Hannover

Mobiles Eisdorf 200

Wir – ein Freund und der Autor – wollten es wissen:
Kann man mit dem ZOE zu einem Einkauf bei Stadler in Hannover fahren?
Die einfache Entfernung beträgt ca. 100 km.

Mit dem E-Auto nach Hildesheim

Mobiles Eisdorf 200

Justin Böse bucht für einen Geschäftstermin in Hildesheim 3 Stunden den ZOE.

Seite 5 von 6