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Digitale Dörfer - Chancen für ländliche Regionen

In Bremke, ein Dorf der Gemeinde Gleichen bei Göttingen, werden den Bürger*innen moderne Kommunikationswege geboten, um ihre Hilfe anbieten, Dorfneuigkeiten austauschen und sich über Aktivitäten, Angebote und Veranstaltungen im Dorf und Umgebung informieren zu können.

Vielleicht sind diese modernen Kommunikationswege auch eine Entwicklungschance für Eisdorf und die Gemeinde Bad Grund.

Hier gibt`s nähere Informationen zum Thema:

www.bremke.digital/vorstellung

www.digitale-doerfer.de

www.iese.fraunhofer.de/de/innovation_trends/sra/digitale_doerfer.html

www.digitale-doerfer.de/downloads

Mobiles Eisdorf beim Bundesdeutschen Wettbewerb dabei

Bild: Petra Bortfeld

Foto und Text: Petra Bortfeld

Auch Eisdorf nimmt im Rahmen des Leaderprojekts "Unser Dorf fährt elektrisch" an dem Bundeswettbewerb "Gemeinsam stark sein" der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) teil. Die DVS ermittelt alle zwei Jahre originelle und erfolgreiche Konzepte, die sich im und für den ländlichen Raum einsetzen. (nähere Infos unter www.netzwerk-laendlicher-raum.de)

Eisdorf ist eins von acht Dörfern des Landkreises Göttingen und Northeim, die ein überzeugendes Konzept eingereicht und damit eine Ladeinfrastruktur im Wert von 24000 Euro nebst dem 1. Preis von 7500 Euro für die Anschaffung eines E-Autos gewonnen haben.

So hat es der Verein in den letzten zwei Jahren seines Bestehens geschafft, für die bisher 73 Vereinsmitglieder eine kostengünstige, umwelt- bzw. klimaschonende, nervenschonende und attraktive Mobilität mit einem E-Mobil zu ermöglichen, gerade auch für diejenigen, denen ein Fahrzeug nicht mehr oder zu jeder Zeit zur Verfügung steht.

Marlies Flohr gehört zu ihnen. Sie nutzt schon seit langem den Fahrdienst des Vereins.

Sie selbst fährt krankheitsbedingt kein Auto mehr. „Mein Wagen ist jetzt ein Familienfahrzeug in Leipzig“. Doch Arztbesuche und Einkäufe sind geblieben.

Hier helfen jetzt die ehrenamtlichen Fahrer des Vereins  

– 10-fahrtüchtige Mitglieder stellen sich bisher für diesen Dienst zur Verfügung.

Notwendige Fahrten zum Arzt oder in die Klinik wurden und werden reibungslos durchgeführt. Gleiches gilt für den Einkauf. „Ich habe großes Vertrauen zu denen, die diesen Weg für mich seit der Corona-Zeit erledigen“. Denn sie drückt den Fahrern oder Fahrerinnen nicht „nur“ den Einkaufszettel und einen Korb in die Hand, sondern auch die Geldbörse. „Dieser Fahrdienst ist einfach eine sehr gute Idee“.

Vor der Pandemie wurde Marlies Flohr mit zwei weiteren Frauen jeden Donnerstag zum Einkaufen chauffiert. Vielleicht ist dieses gemeinschaftliche Erlebnis bald wieder möglich, so ihre Hoffnung.

Wolfgang Schmidt ist seit kurzem als Fahrdienstler dabei. Für ihn ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass die Nutzer sich sehr über die Vereinsangebote freuen, die Anerkennung der ehrenamtlichen Hilfe ist immer wieder zu spüren.
Marlies Flohr würde „Mobiles Eisdorf“ sofort den ersten Platz geben, wenn es einen Wettbewerb gäbe, so die gebürtige Eisdorferin.

Nun gibt es ihn. Bis zum 1. November darf jeder Mitbürger unter 

www.dvs-wettbewerb.de/abstimmung abstimmen.

Beim DVS-Wettbewerb auf Bundesebene gewinnen die drei Projekte mit den meisten Stimmen.

Für den Vorstand sowie die Mitglieder des Vereins, in dem übrigens möglichst bald ein zweites E-Auto rollen soll, wäre die Platzierung auf einen der vorderen Plätze eine schöne Anerkennung. pb

Leader-Projekt "Unser Dorf fährt elektrisch" im Bundeswettbewerb

Auch Eisdorf nimmt mit seinem Projekt "Unser Dorf fährt elektrisch" an dem Bundeswettbewerb "Gemeinsam stark sein" der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) teil. Die DVS ermittelt alle zwei Jahre originelle und erfolgreiche Konzepte, die sich im und für den ländlichen Raum einsetzen. (nähere Infos unter www.netzwerk-laendlicher-raum.de)

Eisdorf ist eins von acht Dörfern des Landkreises Göttingen und Northeim, die ein überzeugendes Konzept eingereicht und eine Ladeinfrastruktur für E-Autos im Wert von 24000 Euro gewonnen haben.

Beim DVS-Wettbewerb auf Bundesebene gewinnen die drei Projekte mit den meisten Stimmen.

Auch du kannst unter www.dvs-wettbewerb.de/abstimmung an der Abstimmung teilnehmen.

Laden unseres ZOE`s – so funktioniert’s

An unseren Ladesäulen in Eisdorf:

  • Ist das E-Mobil vor der Ladesäule geparkt, musst du mit dem Autoschlüssel den Ladeanschluss hinter der Markenklappe in Front des ZOE öffnen.
  • Der blaue Stecker des Ladekabels wird jetzt dort hineingesteckt, das andere Ende ist an der Ladesäule anzuschließen.
  • Um den Ladevorgang zu starten, halte den Chip – er hängt am Schlüsselbund – oberhalb der Ladebuchse an das RFID-Symbol, bis ein kurzer, leiser Ton zu hören ist. Damit ist das Auto angemeldet.
  • Prüfe an der Ladesäulen- und dem Autodisplay, ob der Ladevorgang gestartet ist.
  • Lagere den Autoschlüssel nach dem Abschließen des Auto`s im Tresor.
  • Zum Beenden des Ladevorgangs musst du das Ladekabel mit dem Autoschlüssel entriegeln, zunächst das blaue Ende des Ladekabels am Auto herausziehen, dann die andere Seite an der Ladesäule und schließlich zusammengelegt im Kofferraum lagern.

Anmerkung:

Die Ladestationen in Eisdorf sind auf Plugsurfing.com veröffentlicht und zum Beispiel auch auf diesen Portalen zu finden:

www.goingelectric.de/stromtankstellen

ladesaeulenregister.de

lemnet.org/de/map/?destination=eisdorf, Bad Grund

moovility.me

  • An den Stationen in Eisdorf können Nutzer laden, die ein Kundenkonto bei Plugsurfing haben. Darüber hinaus kann jeder weitere Nutzer ohne irgendeine vertragliche Bindung an einen Ladestromanbieter dort laden, wenn er einfach den QR-Code an der Ladestation einscannt. Auch über den QR-Code kann man zu Konditionen, wie sie bei Plugsurfing hinterlegt sind, laden.

An anderen Ladesäulen:

  • Es ist zweckmäßig, sich bei einem Ladesäulenbetreiber (z.B. mobility+, chargEV, Plugsurfing) in Ruhe von zu Haus aus anzumelden.
  • Der ZOE kann nur an Ladesäulen mit einem Typ 2 – Anschluss oder an einer 230 V -Steckdose geladen werden. Optimal sind Ladestationen mit der Ladeleistung 22 kW.
  • Ist das E-Mobil vor der Ladesäule geparkt, musst du mit dem Autoschlüssel den Ladeanschluss hinter der Markenklappe in Front des ZOE öffnen.
  • Falls der Ladevorgang nicht kostenfrei angeboten wird, erfolgt zunächst die Anmeldung an der Ladesäule. Dadurch werden die Kosten über dein Konto abgerechnet.
    Je nach Betreiber der Ladesäule funktioniert das per App auf dem Smartphone oder mit einer Chip-Karte, die an die Säule gehalten wird. Lädst du zum ersten Mal bei einer Tanksäule dieses Betreibers, musst du dich erst online registrieren lassen. Die Anmeldung ist mit einem Smartphone und einer Kreditkarte kurzfristig möglich.
  • Hat die Ladesäule eine eigene Ladeanschlussleitung, dann wird dieser in die Autoladebuchse gesteckt.
  • Andernfalls muss der blaue Stecker des Ladekabels dort wieder angeschlossen werden, das andere Ende an der Ladesäule.
  • Der Ladevorgang startet meistens automatisch oder durch die Berührung eines Buttons am Display der Ladestation.
  • Auf dem Ladesäulen- und dem Autodisplay kannst du überprüfen, ob der Ladevorgang gestartet ist.
  • Zum Beenden des Ladevorgangs berühre den entsprechenden Button am Ladesäulendisplay oder/und entriegele das Ladekabel mit dem Autoschlüssel. Ziehe zunächst das blaue Ende des Ladekabels am Auto heraus, dann die andere Seite an der Ladesäule und lagere es schließlich zusammengelegt im Kofferraum

Allgemeine Hinweise zum Laden des ZOE:

  • Es ist nicht nötig und sinnvoll unser E-Mobil nach jeder Nutzung wieder zu laden. Wir haben die Verabredung getroffen, den ZOE bei ca. 180 km – Ladezustandsanzeige auf dem Display wieder aufzuladen.
  • Daher müssen sich alle Nutzer mit einer voraussichtlichen Fahrstrecke größer 120 km über den Ladezustand des E-Autos informieren. Dieses kann direkt am Auto erfolgen oder bei Dietmar Lange bzw. Dieter Sinram.
  • Bei einer Ladezustandsanzeige von 150 km ist das Auto nach ca. 1 Stunde wieder fast vollständig geladen.
  • Bei nahezu leerem Autoakku dauert es an unserer 22 kW-Ladesäule ca. 1 Stunde, um wieder 100 km fahren zu können, bei anderen Stationen kann es länger dauern.

Hinweis:

  • Eine kostenfreie Ladekarte für die Harzenergie-Ladestationen steht dem Verein nicht mehr zur Verfügung, da seit September der Energieversorger für jeden Ladevorgang Kosten erhebt.

Ausführliche Hinweise zur Ladetechnik der E-Autos findest du unter:

www.e-autos.de/technik/aufladen-eines-elektroautos

www.elektroauto-news.net/ladestandards-ladevorgang-ladestecker

„Besuch mich mal mit dem E-Auto!“

440 km sind`s bis zu meiner Tochter nach Althengstett bei Stuttgart.

Für mich war es sofort ein reizvoller Gedanke mit dem ZOE diese Fahrstrecke zu testen und Antworten auf einige spannende Fragen zu finden:

  • Wie oft muss ich laden?
  • Wo finde ich gute Ladestationen?
  • Wie lange muss ich pausieren?
  • Klappt das Laden reibungslos?

Für die Hinfahrt hatte ich mir die kostenfreien Ladestationen bei IKEA in Kassel

(Fahrstrecke Eisdorf – Kassel 80 km) und Würzburg (Fahrstrecke Kassel-Würzburg 195 km) ausgesucht.

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